Sommer. Strand. Beach Waves.

Beach Waves. Ein tolles Mitbringsel vom Strandurlaub. Was tun, wenn man nicht in den Urlaub fährt?

Bereits seit Jahren sind Beach Waves auf den Laufstegen und in Zeitschriften zu sehen. Lockere, sanfte Wellen. Ganz Natürlich. Sie sollen ja nicht gemacht aussehen. Egal ob auf der Berlin Fashion Week oder privat Zuhause, sie sind beliebt und gefragter denn je.

Sie sehen zwar natürlich aus, aber wie jedes andere Styling ist auh das Zeitaufwendig. Die Prozedur: Locken aufwickeln, warten, rausnehmen, fixieren. Strähne um Strähne. Ganz ehrlich? Ich bin faul. Und ich glaube fest daran, dass ich nicht das einzige weibliche Individuum bin, dass oft genug zu faul für so etwas ist. Aber natürlich will ich auch gut aussehen, am besten mit wenig Zeitaufwand. Styling für faule Menschen, oder Menschen mit wenig Zeit.

Ich bin auf L´oreal Beach Waves gestoßen. Auch Vogue hat über die neue Technik von L´oreal berichtet.

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Kirsten Dunst, das diesjährige Gesicht für L´oreal trägt sie auf der Werbung vorbildlich. Die Beach Waves sehen perfekt aus. Da die Werbung so verlockend ausschaut und ich ein experimentierfreudiger Mensch bin, dachte ich mir, ich probiers aus! Und es hat geklappt. Ich durfte es heute ausprobieren.

Es handelt sich um ein Permanentstyling, eine schonendere Dauerwelle. Weniger agressiv. Dementsprechend halten sie auch nicht so lange wie eine Dauerwelle. Bis zu 8 Wochen sollten sie aber halten.

Welches Haar ist dafür geeignet? Es wird bei blondierten Haaren davon abgeraten. Denn es handelt sich ja nichts desto trotz um eine chemische Behandlung.

Mein Haar ist von Natur aus leicht gewellt, untypisch für eine vollblütige Asiatin. Untypischer ist es, dass mein Vater in jüngeren Jahren einen Afro auf dem Kopf hat. Ungewollt. Auf natürlichem Wege versteht sich. Meine Haare haben daher eine leicht wellige Struktur. Sie sind momentan Kupfer. Wurden ebenfalls aufgehellt. Aber anscheinend noch geeignet für die Behandlung.

Randbemerkung: Anschließend wird es ausführlich für alle die Interesse an den Beach Waves haben, alle anderen, können dies überspringen.

Das ganze dauert 60 Minuten. Inklusive Waschen, einwirken lassen, wieder waschen und stylen. Die Einwirkzeit der chemischen Substanz beträgt bei gefärbtem Haar 10 Minuten. Bei unbehandeltem 15 Minuten. Es riecht auch nicht streng. Zwar nicht wie der Lieblingsduft, aber auch nicht gerade chemisch und ungesund.

Meine Haare wurden mit einem speziellen Reinigungsshampoo gewaschen um Silikone und andere Stylingprodukte vollständig aus dem Haar zu entfernen. Es gibt zudem eine Pro Keratin Pflege. Zu guter Letzt eine so genannte „Leave-in“ Pfege. Mit ihr wirkt das chemische Mittel erst richtig.

Als nächstes werden meine Haare in einem Zick-Zack-Mittelscheitel in 2 geteilt. Über den Ohren werden sie auf jeder Seite zu einem Zopf gebunden. Jeder Zopf wird je nach Haarmänge in 4-6 Strähnen unterteilt. Jede Strähne wird mit Schaumstoffwicklern, L´oreal nennt diese „Waver“, aufgerollt.

Über jeden Wickler wird nacheinander drei mal die Waving Lotion verteilt. Mein Kopf wurde dann in eine Art Frischhaltefolier gewickelt. Ich sah da nicht gut aus.Folie auf dem Kopf steht mir nicht, das steht schon mal fest. 10 Minuten verharrte ich so, bis meine Haare ausgewaschen wurden. Die Wickler blieben zunächst drin. Nachdem wieder jeweils drei mal über die Wickler mit einer Fixierflüssigkeit geträufelt wurde (diesmal ohne Einwirkzeit), wurden sie abgemacht. Eine Maske wurde zur Pflege aufgetragen und wieder ausgespühlt.

Es sind bereits jetzt Wellen zu erkennen. Ach war ich aufgeregt. Katastrophe oder ein Traum von Mähne ?!

Zum Stylen wird das im Paket enthaltene Spray aufgesprüht. Mit dem enthaltenen Salz soll es den Beach Wave Look authentisch machen.

Geföhnt wird Kopfüber oder mit einem Defuser. Achtung, nicht dabei mit den Händen Kneten wurde mir gesagt. Ok. Nur den Defuser drauf. Hände weg. Ok. Maximale Wärme, geringste Stärke.

Alternativ kann man auch die Haare eindrehen und das im Paket enthaltene Netz über die Haare stülpen und Föhnen.

Und hier das Ergebnis mit Selfies festgehalten.

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Und natürlich auch mal von Hinten.

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Fazit: Ich mag das Ergebnis total. Keine ungebändigten Wellen mehr, die nichts ergeben. Ich mag meine neue Mähne. Es hieß man soll sie nicht ausbürsten. Was ich auf den Selfies gemacht habe ist sie zu lösen. Ich habe die Strähnen leicht voneinander getrennt. Durch das Spray hielten sie fest zusammen und wirkten so leicht trocken.

Ich kann leider nicht sagen, wie das Ergebnis bei glatten Haaren sein wird. Ich denke bei leicht welligen ist das Ergebnis deutlicher zu sehen.

Beach Waves werden in Salons mit L´oreal Produkten angeboten. Sie kosten um die 60€.

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Vielen Dank und ein großes Lob an das L´oreal Team in Frankfurt am Main.

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3 Kommentare zu “Sommer. Strand. Beach Waves.

  1. Super Beitrag! Ich überlege schon ein Weilchen mir Beach Waves machen zu lassen. Bin ebenfalls Asiatin, hab aber im Gegensatz zu dir Aalglatte Haare 😀 Vielleicht klappt es trotzdem 🙂
    LG
    Diana von modepuppen
    wwww.modepuppen.net

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    • Hallo Diana, danke Dir! 🙂
      Mir gings genauso, ich wollte sie gerne haben, wusste aber garnicht wie das ganze abläuft, obs mir gefallen wird, und und und… deshalb dachte ich mir, vielleicht gibt es noch andere von uns die sich das selbe fragen.

      Ich würde an deiner Stelle dich beraten lassen. Sie gucken ja im Salon nochmal nach deiner Haarstruktur ob es geeignet ist oder nicht 🙂 es ist aber schon ganz nett mit den beach waves 😀
      Vielleicht sind die Wellen bei dir dann leichter..aber sind deine Haare denn dick? Oder eher normal?

      Liebe Grüße

      Jenny

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  2. Pingback: Beach Waves im Einsatz. | JenniferChaxx

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